Sicherheit am PC – Die 3 goldenen Regeln

Rechner hochfahren und los surfen. So einfach wie es klingt, ist es jedoch leider nicht, da heutzutage immer mehr Gefahren am PC und im Internet lauern. Trojaner, Viren und Passwort-Spionage, um nur ein paar davon zu nennen. Wie Sie Ihre Daten und Ihren Computer effektiv schützen können, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

 

Richtiger Umgang mit Passwörtern

Passwörter gewähren Ihnen Zugang zu Ihrem Rechner, zu Ihrem Emailpostfach, dem Internetbanking und sämtlichen Onlineshops. Wer Ihr Passwort hat, hat auch Zugriff auf alles, was der Verwaltung dient. Daher ist der richtige Umgang mit Ihren Passwörtern das A und O.
In erster Linie, sollten Sie ein möglichst sicheres Passwort auswählen. Dies sollte mindestens 8 Zeichen lang sein und sowohl Groß- und Kleinschreibung, als auch Sonderzeichen und Ziffern enthalten. Bewahren Sie Ihre Passwörter stets nur im Kopf auf und vor allem nicht in irgendwelchen Textdokumenten am PC – diese können problemlos ausspioniert werden. Besonders fatal wird es, wenn Sie überall das gleiche Kennwort verwenden, denn wurde es erst einmal geknackt, dann ist nichts mehr sicher. Ihnen bleibt in so einem Fall nur noch eines: Ihre Passwörter überall so schnell wie möglich zu ändern. Also beugen Sie gleich vor und vergeben sie möglichst viele verschiedene Kennwörter für Ihre wichtigsten Zugänge.
Was viele Firmen heute schon alltäglich praktizieren, sollten auch Sie sich zu Herzen nehmen: Ändern Sie alle Ihre Passwörter am besten einmal im Monat, um so die größtmögliche Sicherheit für Ihren Rechner garantieren zu können. Vermeiden Sie darüber hinaus unbedingt die automatische Formulareingabe für Kennwörter, die heutzutage in vielen Browsern eingestellt werden kann. Deaktivieren Sie dieses Feature und geben Sie lieber einmal öfters Ihre Zugangsdaten ein.

 

Anti-Viren-Software, Windows Updates und Co.

Halten Sie Ihren Rechner stets auf dem neuesten Sicherheitsstand, um einen Angriff von außen verhindern zu können. Updates sind zwar nervig, allerdings schließen diese die bekannt gewordenen Sicherheitslücken in diversen Softwares und machen die Nutzung Ihres PCs wieder ungefährlicher. Ebenfalls unerlässlich ist eine gute Anti-Viren-Software. Gerne wird hier auf Freeware zurückgegriffen, diese enthält zwar oft den gleichen Funktionsumfang, wie eine richtige Software, allerdings werden Sie hier durch deutlich mehr Werbung belästigt. Diese Anti-Viren-Software scannt Ihren Rechner regelmäßig auf vorhandene Würmer, Trojaner oder Spyware ab und überprüft die besuchten Internetseiten auf Ihre Sicherheit. Außerdem warnt Sie die Software vor virenbehafteten Downloads, denn oftmals ist der Schädling nach dem Download schon auf dem Rechner verteilt, bevor er bemerkt wird. Aktivieren Sie bitte ebenfalls die interne Firewall – diese bieten einen zusätzlichen Schutz und kann als Überbrückung dienen, bis Sie eine geeignete Anti-Viren-Software ausgewählt haben.

 

Führen Sie regelmäßig ein Backup durch

Doch nicht nur von außen lauert Gefahr für Ihre Daten, denn auch gegen Datenverlust oder eigene Anwenderfehler kann man sich absichern. Eine defekte Festplatte ist keine Seltenheit, der Ärger jedoch groß, wenn die Urlaubsbilder und die Kindervideos verschwunden sind. Sogenannte Recovery-Firmen können in manchen Fällen die Daten zwar wieder herstellen, jedoch verlangen Sie dafür eine Menge Geld. Die Anschaffung einer (oder mehrerer) externen Festplatten bedeutet zwar kurzfristig erst einmal eine größere Investition, allerdings zahlen sie sich bei Datenschwund aus. Wenn Sie Ihre Eigentum in regelmäßigen Abständen auf die Festplatten sichern, haben Sie noch ein Backup zur Hand, falls Ihre Festplatte oder Ihr Rechner den Geist aufgibt.

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