Kompat News der KW 20

Hacker “Shadow Broker” wollen weitere Angriffe verüben

Die Hackergruppe Shadow Broker die dafür bekannt ist, NSA Tools zu nutzen, hat nun angekündigt weitere Angriffe im Juni auszuführen. Genutzt werden sollen weiterhin Sicherheitslücken die nur der NSA bekannt seien. So wurde zuletzt die Ransomware “WannaCry” veröffentlicht, dass durch die Verschlüsselung Chaos anrichtete und viele (Windows-) PCs sperrte, die nur durch ein Lösegeld wieder nutzbar machte. Mittlerweile hat Microsoft reagiert und einen Patch nachgeliefert, dass das Problem eindämmte. Zufälligerweise wurde auch ein sogenannter Killswitch entdeckt, die die Ausbreitung der Ransomware scheinbar stoppte.

Da die Shadow Broker anfänglich die NSA Tools versteigern wollte, jedoch keinen “Käufer” finden konnte, der ihren erwarteten Preis erfülle, versuchen sie nun anders die Tools zu Geld zu machen. Die Sicherheitslücken sollen nun versteigert werden. Angeblich habe man auch ganz neue Exploits zu Windows 10 in petto.

 

FACEBOOK will gegen CLICKBAIT vorgehen

Wer kennt es nicht, reißerische Überschriften wie, “Als er die Wohnungstür öffnete, geschah DAS…!” oder “Als sie den PC anmachte, erwartete sie nicht das DIES… passieren würde!”. Solche und ähnliche Überschriften, die nur zum Klicken gedacht sind, wird Facebook zukünftig erkennen wollen und als Clickbait markieren. Clickbait (Klick-Falle) sind einfache Locküberschriften und/oder auch Bilder, die einen dazu bringen sollen, den Link/Seite zu besuchen. Dadurch macht der Webseitenbetreiber Geld. Viele solcher Seiten basieren auf vieler sinnloser Beiträge, ohne wirklichen Inhalt. Da die Betreiber meistens Werbung geschaltet haben, verdienen sie sich dabei eine goldene Nase. Doch viele Leser frustriert ein solches Verhalten und deswegen möchte Facebook die Erfahrung der Nutzer verbessern, indem der jeweilige Beitrag als Lockbeitrag markiert wird. Dadurch verlieren die Ersteller solcher Beiträge an Reichweite, was zu geringeren Besucherzahlen führen wird, somit auch weniger Werbeeinnahmen.

Dies soll zu einer Steigerung qualitativen Contents führen. Auch eine künstliche Intelligenz (KI) soll dies in Zukunft übernehmen und erkennen können, ob es sich dabei um guten oder schlechen Inhalt handelt.

 

Auf HP Computern lesen KeyLogger Ihre Daten

Vor kurzem fanden Sicherheitsexperten einer Schweizer Firma heraus, dass auf vielen Notebooks des Computerherstellers HP ein sogenannter “KeyLogger” Daten speichert. Ein KeyLogger ist ein Programm, dass alle Tastatureingaben “mitschreibt”. Diese Programme werden in der Regel von Hackern benutzt, um beispielsweise Kennwörter auszuspähen.

Doch in diesem Fall ist es kein Hacker, der an die Nutzerdaten möchte, sondern ein Audiotreiber. Alle Eingaben wurden in eine Textdatei gespeichert, die auch jeder hätte lesen können, also in Klartext.

Inzwischen räumte HP den Fehler ein und veröffentlichte kurze Zeit später ein Update, die diese KeyLog-Funktion wieder deaktiviert. Angeblich sollte die “Log-Funktion” für Entwickler gedacht sein, die bei der Fehlersuche bei der Programmierung des Audiotreibers behilflich sein sollten. Anscheinend wurde es versäumt, diese Funktion wieder abzustellen, was ja mittlerweile durch das Update geschehen sein sollte.

Wie jetzt bekannt wurde, hat Hewlett Packard den Code der zum “Mitschreiben” verantwortlich war, entfernt.

 

UnityMedia macht Schluss mit analog über Kabel

Einige Bundesländer sagen “adieu” zum analogen TV-Signal. Betroffen sind nur die Nutzer, die noch einen analogen Kabel-TV Anschluss besitzen. Keine Sorgen müssen sich die Leute mit einem digitalen Receiver machen.

Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg werden ab Juni auf ihr analoges TV-Signal verzichten müssen. Der Zeitraum soll zwischen dem 01. und dem 30. Juni liegen. Wer kein Empfangsgerät bereits im TV besitzt, der muss sich einen externen Receiver zulegen.

Laut des Aufsichtsratsvorsitzenden des Branchenverbandes gfu Hans-Joachim Kamp, soll die Veränderung klare Vorteile für den Zuschauer mit sich bringen. Durch die gesparte Bandbreite, die zuvor das analoge Signal eingenommen hat, werden dann bis zu acht digitale Programme ausgestrahlt werden können. Durch die bessere und somit effizientere Nutzung des vorhandenen Frequenzsprektrums sind auch Bilder in einer höheren Auflösung möglich. Des Weiteren wird das (digitale) TV-Signal dann auch endlich mobilen Endgeräten zugänglich gemacht.

Beginn der Umstellung soll in Baden-Würtemberg sein, Mitte Juni in Hessen und zuletzt am Ende des Monats dann in Nordrhein-Westfalen.

 

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