Kompakt News der KW 33

HBO: Erpresser lassen nicht locker

Nachdem erstes Material der Kult-Fantasy-Serie Game Of Thrones durch Hacker vor ihrer geplanten Ausstrahlung an die Öffentlichkeit gelangten, wurde nun weiteres Material des Senders geleakt.

Es wird vermutet, dass die Erpresser Bitcoins in Millionenhöhe forderten. HBO, bzw. das Unternehmen Time Warner Inc., dem der Sender angehört, verweigert derzeit jegliche Kommunikation mit der Hackergruppe. Man wolle nicht auf ihre Spielchen eingehen, heißt es.

 

Konkurrenz für eBay-Kleinanzeigen

Facebook startet bald seinen Marketplace auch in Deutschland und steht damit in direkter Konkurrenz zu eBay. Nutzer können ihr Hab und Gut dann ebenfalls dort kostenfrei zum Kauf bereitstellen. Nachdem dieser Dienst vergangenes Jahr für die USA, Australien, Großbritannien und Neuseeland zugänglich gemacht wurde, soll nun Europa folgen. Allerdings eignet sich die Plattform nur für lokale Geschäfte, da Anzeigen ausschließlich im eigenen Land verfügbar gemacht werden.

 

App-Zensur in China

App-Entwickler werden durch das chinesische Lizenzsystem gezwungen, Zensurlisten bestimmter, ungewollter Begriffe und Äußerungen zu führen. Dadurch werden Mitteilungen in Chats, die Schlagwörter dieser Listen enthalten, entweder ganz oder teilweise gesperrt. Damit solle verhindert werden, dass die Volksrepublik angreifbar gemacht werden kann.

Informatiker des Citizen Labs haben nun verschiedene Spiele-Apps gehackt, um eben diese Listen zu finden. Damit haben sie erstmals aufgedeckt, dass sie von den Betreibern der Apps selbst erstellt wurden.

Die meisten der in diesen Listen enthaltenen Begriffe beziehen sich auf soziale Themen wie Glücksspiel, Pornographie, Politik, Religion und Einzelpersonen des öffentlichen Lebens oder auf Technikfragen wie beispielsweise Werkzeuge zur Umgehung eben dieser Zensur.

 

Brian Krzanich reagiert mit Protest auf Charlottesville

Der Intel-Chef zieht sich nach dem Anschlag in Charlottesville, bei dem eine Gegendemonstrantin ums Leben gekommen ist und 19 Menschen verletzt wurden, aus dem Regierungsgremium zurück. Via Twitter forderte er Staatschefs dazu auf, die gewalttätigen Rassisten, die in Charlottesville marschiert sind, zu verurteilen. Sein Rückzug aus dem Beratungsstab des US-Präsidenten ist damit ein Protest gegen Trump, der erst zwei Tage nach dem Geschehen explizite Worte gegen Rassismus verlauten ließ.

Neben Intel haben jetzt auch weitere Firmen wie Google, GoFundMe oder GoDaddy ihre Dienste für offensichtlich rechtsradikale Gruppen eingestellt.

 

Handelsstreit zwischen China und Amerika

Nachdem Donald Trump ankündigte, unlautere Handelspraktiken (z.B. Zwang zum Technologietransfer, Dumpingpreise) Chinas ggf. sanktionieren zu wollen, reagierte Peking nun mit der Androhung von entsprechenden Gegenmaßnahmen, um den Schutz seiner Rechte und Interessen weiterhin gewährleisten zu können.

 

#DeineWahl: Live-Interview mit Kanzlerin Merkel

Eine Stunde lang interviewten der Reihe nach vier Youtuber die Kanzlerin in Fragen zur Bildungsgerechtigkeit in Deutschland, zur Transparenz in der Automobilindustrie, zur Jugend in der Politik, zu Slut Shaming und Feminismus, zur Türkei, zu Donald Trump und Nordkorea, zu KiTa-Plätzen und zur Flüchtlingsdebatte. Nach jedem Interview-Block wurden Userkommentare und Ergebnisse von Umfragen, die auf Twitter gestartet wurden, wiedergegeben und kurz zur Diskussion gestellt. Das ganze Interview findet man unter #DeineWahl bei Youtube.