Kompakt News März

E-Personalausweis: Behördengänge komplizierter als erwartet

Obwohl der elektronische Personalausweis Zugänge zu staatlichen Dienstleistungen vereinfachen sollte, scheint dies bislang nicht der Fall zu sein. Mittels der e-ID, einer freigeschalteten Online-Ausweisfunktion, einem Smartphone mit NFC-Chip und der AusweisApp 2 solle man, so zumindest in der Theorie, in der Lage sein, sich online ausweisen zu können. So sollen sich Amtsgänge ohne lange Warteschlangen online erledigen lassen können. Allerdings scheint das digitale Angebot, diese Möglichkeiten wahrnehmbar zu machen, begrenzt. Zudem scheinen die Regelungen und Angebote von Land zu Land oder gar von Kommune zu Kommune unterschiedlich zu sein. Dazu kommt, dass die bereits bestehenden Angebote bei den Bürgern bislang nicht wirklich auf großes Interesse gestoßen seien. Jeder zweite Bundebürger erledigte seine Behördengänge seit Einführung des E-Persos noch immer persönlich. 17,7 Millionen e-IDs seien zurzeit aktiviert, wie viele davon aber tatsächlich in Nutzung sind, sei unklar.

Internet-Streifen sollen soziale Medien sicherer machen

Durch spürbare Präsenz der Polizei auf sozialen Netzwerken soll Hasskommentaren und Hetze im Netz vorgebeugt werden. Nachdem gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann wegen falscher Verdächtigung, übler Nachrede und Volksverhetzung ermittelt wird, weil er via Tweet einen Jungen beschuldigte, in einer Straftat verwickelt gewesen zu sein, zieht die Polizei nun die Zügel an. Mittlerweile vermutet Kriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger der Fachhochschule der Polizei in Brandenburg rund 300 Polizei-Accounts in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook, aber auch Instagram.

Unfall mit tödlichem Ausgang: Uber stoppt vorerst selbstfahrende Autos

Nachdem im amerikanischen Arizona ein autonomes Auto der Firma Uber mit einer Fußgängerin zusammenprallte, wonach diese nur wenig später starb, hat der Fahrdienstvermittler seine Testfahrten eingestellt. Der genaue Unfallhergang ist noch nicht bekannt. Via Twitter kondolierte Uber den Hinterbliebenen und betonte, bei den Ermittlungen mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen.

#deletefacebook: Elon Musk schließt sich an

Auch Elon Musk fühlte sich von dem Appel, Facebook komplett zu löschen, angesteckt. Sowohl sein Facebook-Profil als auch das von SpaceX und Tesla wurden nun gelöscht. Die Konzernprofile hatten laut Techcrunch bis dato über 2,6 Millionen Follower. Der Unternehmer zog damit seine Konsequenzen aus dem Datenskandal bei Facebook und Cambridge Analytica.