Kompakt News der KW 51

KI soll Inhalte von Videos interpretieren lernen

Nachdem künstliche Intelligenz nun in der Lage ist, statische Bilder zu erfassen, soll sie nun lernen, Inhalte in Videos zu erfassen und interpretieren zu können. Da es für künstliche Intelligenzen, welche beispielsweise in selbstfahrenden Fahrzeugen eingesetzt werden, wichtig sei, auch laufende Aktivitäten interpretieren zu können, müsse diese Fähigkeit ausgebaut werden. Die Entwicklung dieser Video-Datensammlungen stellt die Wissenschaft jedoch vor neue Herausforderungen, da sie wesentlich mehr Speicherplatz und höhere Rechenleistungen erforderlich machen als bisher.

Amazon will Ladengeschäfte in Deutschland eröffnen

Da der herkömmliche Handel in Deutschland immer noch bis zu 95 Prozent des gesamten Handelsumsatzes ausmacht, wolle nun auch Amazon sein Stück vom Kuchen. Zurzeit sammle der Online-Riese bereits Erfahrungen in den USA. Wann Amazon in den klassischen Handel Einzug halten wird, stehe noch nicht fest. Allerdings habe man sich bereits vor Jahren mit einem Buchladen den Weg in die Innenstädte gebahnt.

USA: Staaten wollen Netzneutralität

Nachdem die US-Regulierungsbehörde FCC mehrheitlich beschlossen hat, die Netzneutralität abzuschaffen und die Bundesbehörde Staaten und Kommunen verboten hat, eigene Regelungen einzuführen, erklärten bereits mehrere Staaten ihren Widerstand. Se wollen die FCC verklagen und die Netzneutralität auf anderen Wegen fördern. Der US-Staat Washington möchte, dass künftig nur netzneutrale ISP öffentliche Aufträge und Unterstützung beim Netzbau erhalten sollen. Außerdem wolle man eine Einkaufsgemeinschaft mit anderen Staaten gründen und den Verbraucherschutz stärken.

Twitter: Härteres Vorgehen gegen Rassismus und Hassrede

Härtere Regelungen in Bezug auf Rassismus und Hass auf der Plattform sollen ab sofort eine sicherere Umgebung schaffen. Inhalte, welche Hassrede oder extremistische Symbole wie Hakenkreuze enthalten sollen mit Warnhinweisen versehen werden. Gewaltaufrufe und Drohungen gegen Gruppierungen oder Einzelpersonen sind laut der neuen Policy strengstens verboten. In Zukunft sollen auch Nutzer gesperrt werden, denen Verbindungen zu gewaltbereiten Organisationen nachgewiesen werden können. Gewaltverherrlichende Tweets werden direkt gelöscht. Allerdings betreffen die neuen Regelungen nicht die Gruppen, die zum Militär oder zur Regierung gehören.

IOTA: Starke Alternative zum Bitcoin

Die von der deutschen IOTA Foundation auf den Markt gebrachte Kryptowährung IOTA, deren Transaktionen ohne Blockchains auskommen, stellt mittlerweile eine starke Alternative zum Bitcoin dar. IOTA-Token kommen wie normale Kryptowährungen zum Einsatz. Allerdings wurde das Protokoll, das dahintersteckt, speziell für die Nutzung auf kleinen, vernetzten Geräten ausgerichtet. Microsoft, Deutsche Telekom und Fujitsu sollen bereits an Pilotversuchen zur Entwicklung eines dezentralen Marktplatzes für Daten beteiligt sein.