Kompakt News der KW 42

WhatsApp: Übertragung des Standortes dauerhaft möglich

Via WhatsApp können Standorte nun 15 Minuten, eine Stunde und acht Stunden dauerhaft geteilt werden. Dabei soll eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewähleistet werden. Demnach erhalten ausschließlich die beteiligten Nutzer Zugriff auf gesendete Daten. Der neue Standortdienst soll sowohl für iOS als auch für Android angeboten werden.

Supreme Court: US-Zugriff auf EU-Daten?

Bislang forderte die US-Regierung vergeblich die Herausgabe Microsofts von in der EU gespeicherten Daten. Nun soll der US Supreme Court darüber entscheiden. Nachdem bereits eine im Jahre 2013 eingereichte Klage der US-Regierung, Microsoft müsse auch in Irland gespeicherte Daten eines Nutzers zur Einsicht freistellen, einstimmig durch das 2nd Circuit abgelehnt wurde, soll nun die höchste Instanz entscheiden.

Instagram: Nutzungsregeln ändern sich

Nachdem Verbraucherschützer Kritik an 18 Punkten der Instagram-Nutzungsregeln verfassten, sah sich die Plattform gezwungen, Änderungen vorzunehmen. Seitens der Verbraucherschützer verstießen die Regeln gegen deutsches Recht, da sich die Plattform von ihren jungen Nutzern teils zu weiträumige Rechte einräumen ließ. Instagram kündigte an, die Änderungen bis Ende des Jahres abgeschlossen zu haben. Der Spaß an der Nutzung soll dabei derselbe bleiben, versicherte das Portal.

Öffentlich Rechtliche: Mehr Freiheit im Internet

Unter der Auflage, sparsamer zu sein, und der Voraussetzung der Beitragsstabilität haben die Oberhäupter der Länder nun entschieden, ARD und ZDF mehr Freiheiten in der Internetnutzung zu lassen. So sollen eigene Beiträge länger online verfügbar gemacht werden können. Auch wenn selbstverständlich das Verbot der Presseähnlichkeit gewahrt werden müsse, solle es größere Spielräume für die Öffentlich Rechtlichen geben. Dazu sei eine Anpassung an die Datenschutz-Grundverordnung und die Betrauungsnorm nötig, welche im Dezember in der 21. Änderung des Rundfunkstaatsvertrages unterzeichnet werden soll. Gegen das Wettbewerbsrecht soll die Anpassung nicht verstoßen.