Kompakt News der KW 32

Facebook rüstet auf

500 neue Facebook-Mitarbeiter sollen ab diesem Herbst die Seite auf angreifende und illegale Inhalte prüfen. Dazu soll in Essen, neben dem in Berlin, ein zweiter deutscher Standort entstehen. Durch das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist das Unternehmen gezwungen, schneller auf strafbare Inhalte zu reagieren, da erhebliche Bußgelder anfallen können. Weltweit sollen noch dieses Jahr insgesamt 3000 neue Arbeitsplätze zur Bewältigung dieser Aufgabe geschaffen werden.

 

Bitcoin so wertvoll wie nie

Nach der erfolgreichen Abspaltung ist der Wert des Bitcoins entgegen aller Erwartungen weiterhin gestiegen. Zur Zeit steht er bei über 3400 US-Dollar (Stand: 10.08.2017).

 

#DeineWahl: Interview mit der Kanzlerin

Nachdem Angela Merkel 2015 dem Youtuber LeFloid Rede und Antwort stand, sollen nun weitere bekannte Gesichter der Plattform kurz vor der Bundestagswahl die Gelegenheit dazu nutzen dürfen. Gleich vier Youtuber (Ischtar Isik, AlexiBexi, MrWissen2go, ItsColeslaw) wollen am 16. August ein Live-Interview mit Bundeskanzlerin Merkel führen. Vor und während der Übertragung können Zuschauer, über einen Social-Media-Kanal, den Hashtag #DeineWahl nutzen, um ihre Fragen an die Kanzlerin markieren zu können.

 

HBO gehackt

Der Sender HBO gibt sich immer große Mühe, Inhalte der Serie vor ihrer Ausstrahlung unter Verschluss zu halten. Doch angeblich soll Hackern gelungen sein, sich Zugang zu Interna des Senders und Material aus unveröffentlichten Folgen zu verschaffen und zu veröffentlichen. Auch wenn die „White Hats“ behaupten, ihre Aktion als Spiel zu betrachten, fordern sie nun Geld vom Sender. Andernfalls wolle man weiteres Material an die Öffentlichkeit weitergeben. HBO will diesen Vorfall zunächst untersuchen und prüfen lassen, wie weit die Hacker überhaupt in ihr System vorgedrungen sind.

 

Diesel: Dampf von allen Seiten

Von Seiten des Umweltamts wird gefordert, Bezeichnungen wie „Umweltprämie“ oder „Umweltbonus“ zu überdenken, da diese nicht korrekt seien. Sie würden dazu genutzt, den Verkauf der, nicht den neuesten Emissionsstandards entsprechenden, Euro-6-Dieselfahrzeuge anzutreiben. Stattdessen sollten Hybride, Euro-6-Dieselautos und Elektrofahrzeuge unter die Umweltprämie fallen, da sie die Grenzwerte nicht überschreiten.

Die Grünen fordern nach dem Dieselskandal, alte Dieselautos nicht in Massen nach Afrika gelangen zu lassen, da sich das Umweltproblem damit nur verlagere und nicht löse. Stattdessen solle man für ihre Verschrottung Sorge tragen.

Martin Schulz möchte allgemein mehr Druck auf die Autoindustrie ausüben, indem er klare und verbindliche Regeln bezüglich Emissionsgrenzwerten und schärfere Kontrollen zu ihrer Einhaltung fordert. Er will auf einem zweiten Diesel-Gipfel im Herbst abschließend festhalten, ob die von den Autoherstellern vorgeschlagenen Softwareupdates Abhilfe schaffen können. Wenn nicht, so Schulz, führe kein Weg an einer technischen Umrüstung vorbei.

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