Kompakt News der KW 15, 16, 17

Windows Vista Support läuft aus

Der Support von Microsoft’s Windows Vista läuft aus und wird am 11. April letztmalig mit Sicherheitsupdates versorgt. Natürlich kann man das Betriebssystem weiterhin nutzen, doch dies geschieht dann auf eigene Gefahr, denn alle Sicherheitslücken die nach dem 11. April gefunden werden, bleiben ungestopft, somit ungefixt im Fachjargon.

Deshalb wäre es ratsam auf eine aktuellere Version von Windows umzusteigen (z.B. Windows 10).

 

Zypries setzt sich für mehr Innovation ein

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries setzt auf mehr Forschung und Entwicklung, ein flächendeckendes Gigabitnetz, Industrie 4.0, Gründerfonds,  Quantenrechner,  und die Blockchain die in ihrer neuen Innovationsagenda skizziert wird.

 

Forscher wollen den ultimativen AdBlocker entwickeln

Der Kampf zwischen AdBlockern und Anti-AdBlockern geht in die nächste Runde. Die Vorgehensweise von AdBlockern basiert auf erkennen von bestimmten Code im Quelltext der Seite. Werbung wird in der Regel als solche gekennzeichnet und dort setzt der Blocker dann an. Da diese Tools nicht gerne gesehen werden, da sie Werbeeinnahmen drastisch kürzen können, wird versucht die Kennzeichnungen, die in einigen Ländern Pflicht ist, zu umgehen oder gar wegzulassen. Letztes Jahr hat sich Facebook öffentlich einen Schlagabtausch mit den Autoren von AdBlockern geliefert und versucht nun die Programme zum Erkennen von Werbung ins Leere laufen zu lassen.

Die Forscher haben eine Methode entwickelt, die das Erkennen von Werbung durch das Seitenelement einer Grafik oder eines Textes identifizieren kann. So testen schon über 1000 Testuser zuverlässig das Tool.

Sie arbeiten sogar an einer Methode, die das Blockieren der Werbung für den Webseitenbetreiber nicht erkennbar macht. Bestes Beispiel sind Seiten vom Axel Springer Verlag, der seine Inhalte für den Besucher sperrt, sobald man einen AdBlocker nutzt.

 

Über hundertausend Rechner nach geleakter NSA Hackersoftware infiziert

Knapp 3 Wochen ist es her das Hacker die “Arbeitsmittel” der NSA veröffentlicht haben. Bei dem NSA-Tool handelt es sich um Doublepulsar, das schon fast 200.000 Windowsrechner gekarpert haben soll.

Seitdem die NSA-Werkzeuge für jedermann zugänglich gemacht worden sind, steigt die Zahl der Infektionen rasant an. Microsoft hat zwar einen Patch der die Lücken die die Tools nutzen bereitgestellt, doch für viele kommen sie offenbar zu spät. Laut Sicherheitsforschern sollen weiterhin 5 Millionen Geräte angreifbar sein.

Das Tool nutzt die Methode der dateilosen Infektion die weitere Malware nachlädt. Nach einem Neustart entfernt sich das Tool vom kompromittierten Rechner, um wahrscheinlich nicht entdeckt zu werden, so die Vermutung von Experten, da es sich ja grundsätzlich um ein Behörden-Tool handelt, das unter allen Umständen geheim gehalten werden soll, solange es geht.

Bis nicht alle gefährdeten PCs den Microsoft Patch eingespielt haben, nutzen Hacker solange es geht, diese Sicherheitslücke gezielt aus.

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